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Stadtentwicklung, Wohnen
In den Städten bündeln sich Probleme und Potenziale: Einerseits steht die Stadt für wirtschaftliche Dynamik, technische, soziale und kulturelle Innovationen und Chancen, andererseits verstärken sich hier soziale Disparitäten und ökologische Probleme. Die Gleichzeitigkeit und das räumliche Nebeneinander von groß- und kleinräumigen Wachstums- und Schrumpfungsprozessen werden die Stadtentwicklung zukünftig noch stärker prägen.
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Städtebaulicher Denkmalschutz
In vielen Städten sind nicht nur einzelne Gebäude erhaltenswert, sondern ganze Straßenzüge, Plätze, historische Stadtkerne oder Stadtquartiere. Aufgabe des Städtebaulichen Denkmalschutzes ist es, diese historischen Ensembles mit ihrem besonderen Charakter und in ihrer Gesamtheit zu erhalten. Das Bund-Länder-Programm Städtebaulicher Denkmalschutz unterstützt Gesamtmaßnahmen, um insbesondere historische Stadtkerne zu erhalten.

Broschüre: Energieausweis für Gebäude - nach Energieeinsparverordnung (EnEV 2009)
Die Broschüre "Energieausweis für Gebäude" informiert Immobilienbesitzer, Käufer und Mieter über die Auswirkungen der Einführung des Energieausweises und beantwortet zahlreiche Fragen: Was ist ein Energieausweis, wozu brauche ich ihn und wann wird er benötigt? Worauf ist beim Energieausweis zu achten und wie wird er ausgestellt? Was muss bei Neubau oder Sanierungen beachtet werden, damit die Anforderungen der Energieeinsparverordnung erfüllt sind? Hinweise auf Fördermöglichkeiten bei Investitionen in energetische Gebäudesanierungen runden das Angebot ab.

URBACT
URBACT ist ein Programm der Europäischen Kommission und der Mitgliedstaaten. In der Förderperiode bis 2013 soll mit URBACT II ein europäischer Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen städtischen Entscheidungsträgern und Praktikern auf dem Gebiet nachhaltiger Stadtentwicklung ermöglicht werden.
Um die Aktivitäten der deutschen URBACT-Städte und Institutionen zu unterstützen und um die Erkenntnisse für die Nationale Stadtentwicklungspolitik zu nutzen, führt das BMVBS jährlich einen deutschen URBACT-Tag durch. Vorgesehen ist, an diesem Tag die deutschen Lead Partner und andere teilnehmenden deutschen Städte zusammenzubringen und so eine Plattform für einen inhaltlichen Erfahrungsaustausch anzubieten.

Wohnen und Bauen in Zahlen 2008/2009
Wohnen ist ein Grundbedürfnis. Über die Hälfte der Zeit verbringen die Bundesbürger in der Wohnung und sie geben für das Wohnen mehr Geld aus als für jeden anderen Lebensbereich. Insgesamt haben wir in Deutschland eine gute Wohnungsversorgung und eine hohe Wohnzufriedenheit erreicht. Dies ist das Ergebnis eines Zusammenwirkens von Bund, Ländern und Gemeinden sowie von privaten Investoren und Unternehmen. Die Sicherung eines angemessenen und bezahlbaren Wohnraums bleibt auch weiterhin das zentrale Anliegen der Bundesregierung.

Bundesweiter Modellversuch "Innovative öffentliche Fahrradverleihsysteme"
Damit mehr Menschen die Vorteile des Fahrrads für sich entdecken, hat das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung einen Modellversuch "Innovative öffentliche Fahrradverleihsysteme" gestartet. Bundesweit sollen in Städten und Kommunen Radverkehrsprojekte gefördert werden, die einen klimafreundlichen und energieeffizienten Nahverkehr mittels innovativer öffentlicher Fahrradverleihsysteme voranbringen. Hierzu sind Städte und Gemeinden aufgerufen, Ideen und Lösungsansätze zu entwickeln, wie ein solches öffentliches Fahrradverleihsystem aussehen könnte.

Energetische Gebäudesanierung im Denkmalschutz
Denkmale, Altbauten, historische Stadtkerne und Stadtquartiere von baukulturellem Rang geben einer Stadt ein unverwechselbares Gesicht. Diese zu erhalten, ist ein wichtiges politisches Anliegen, das unter anderem in der Leipzig-Charta zur nachhaltigen europäischen Stadt verankert ist. Das bedeutet auch eine umfassende Aufgabe und baukulturelle Verpflichtung, insbesondere mit einem Augenmerk auf die energetische Gebäudesanierung bei denkmalgeschützten Gebäuden.
Selbstbestimmtes Wohnen im Alter
In 30 Jahren werden etwa 7,5 Millionen Menschen in Deutschland über 80 Jahre alt sein. Das sind fast doppelt so viele wie heute. 23,7 Millionen Menschen in der Bundesrepublik sind dann über 65 Jahre alt.
Altersgerechtes Bauen und Wohnen sind angesichts dieser demographischen Veränderungen zentrale Anliegen der Wohnungs- und Stadtentwicklungspolitik. Daher hat die Bundesregierung ein neues Förderprogramm "Altersgerecht Umbauen" im Rahmen des Maßnahmenpaketes "Beschäftigungssicherung durch Wachstumsstärkung" aufgelegt. Dessen Ziel ist es, die Anpassung bestehenden Wohnraums zu fördern, damit insbesondere ältere Menschen möglichst lange unabhängig und selbstbestimmt in ihren vertrauten Wohnungen leben können.
In Zukunft leben
Unsere Gegenwart ist eine Zeit der Veränderungen: Wie wird unser Leben in Zukunft aussehen? Wie werden wir wohnen und bauen, wie werden wir uns fortbewegen, um den ökologischen Anforderungen gerecht zu werden? Wie können wir Energie sparen und welche Technologien werden uns dabei zur Verfügung stehen?


![Symbolfoto Konjunkturpaket [Quelle: fotolia.com/Komogorov] Symbolfoto Konjunkturpaket [Quelle: fotolia.com/Komogorov]](/Bild/banner_1064681/Bauarbeiter.jpg)





