Forschungsförderung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
Logo der Forschungsinitiative Zukunft Bau
(Quelle: BMVBS)
Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) stärkt mit Forschungsinitiative "Zukunft Bau" die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Bauwesens im europäischen Binnenmarkt und beseitigt bestehende Defizite insbesondere im Bereich technischer, baukultureller und organisatorischer Innovationen. Gegenstand der Förderung sind Vorhaben mit den Forschungsschwerpunkten:
- Energieeffizienz und erneuerbare Energien im Gebäudebereich, Berechnungs-Tools
- Neue Konzepte und Prototypen für das energiesparende Bauen, Null- bzw. Plusenergiehauskonzept
- Neue Materialien und Techniken
- Nachhaltiges Bauen, Bauqualität
- Demographischer Wandel
- Regelwerke und Vergabe
- Modernisierung des Gebäudebestands
Insgesamt unterteilt sich die Initiative in die Antragsforschung und in die Förderung von Modellprojekten im Effizienzhaus Plus-Standard.
Antragsforschung
Im Rahmen der Antragsforschung der Forschungsinitiative Zukunft Bau werden in 2012 zwei Antragsrunden zum 16.04.2012 und zum 03.12.2012 durchgeführt. Anträge auf Zuwendungen können eingereicht werden beim
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)
im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR)
Referat II 3
Deichmanns Aue 31 - 37
53179 Bonn
ZB@bbr.bund.de
Je nach Verfügbarkeit der Haushaltsmittel und der vollständigen begründenden Unterlagen wird der mögliche Zuwendungsbescheid noch im Jahr 2012 erteilt. Gegebenenfalls ist auch eine Zuwendung im Jahr 2013 möglich.
Zur Förderrichtlinie: Bauforschung, Antragsforschung
Modellprojekte im Effizienzhaus Plus Standard
Auf Grund der hohen Anfrage zu diesem Förderprogramm sind aktuell die Fördermittel für dieses Programm ausgeschöpft. Es wird um Verständnis gebeten, keine Anträge mehr zu stellen. Über weitere Finanzmittel zu diesem Förderprogramm informieren diese Internetseiten des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung zeitnah.
Mit dem Programm werden Bauherren unterstützt, die Gebäude errichten, die deutlich mehr Energie produzieren, als für deren Betrieb notwendig ist. Diese Energie soll insbesondere für die Elektromobilität zur Verfügung stehen. Die Modellprojekte werden anteilig beim Einsatz innovativer Techniken (Förderung erneuerbarer Energien im Gebäudebereich, unter anderem Photovoltaik, Windkraft, Biofassade) und deren wissenschaftlicher Begleitung gefördert. Mit den so gewonnenen Forschungsergebnissen soll das Energiemanagement von modernen Gebäuden verbessert und die notwendigen Komponenten für die energieeffiziente Gebäudehülle und die Nutzung erneuerbarer Energien fortentwickelt werden. Das BMVBS hat im Rahmen dieses Netzwerkes ein eigenes Plus-Energie-Haus mit Elektrofahrzeugen als Forschungsobjekt und Schaustelle in Berlin seit 2011 errichtet.
Die neue Fördermaßnahme richtet sich an alle Bauherren oder deren bevollmächtige Vertreter - z. B. Privatpersonen, Institutionen, Unternehmen. Gefördert werden zunächst ausschließlich Wohngebäude (Ein-, Zwei- Reihen-, und Mehrfamilienhäuser), die in Deutschland errichtet werden. Die Gebäude sollen in der Lage sein, neben allen Funktionen des Hauses wie Heizung, Warmwasser, Beleuchtung oder Haushaltsstrom, Elektrofahrzeuge oder weitere externe Nutzer wie z. B. benachbarte Häuser zu bedienen. Sie sollen unter realen, das heißt bewohnten Bedingungen, getestet und evaluiert werden. Dazu wird den Bauherren jeweils eine Expertengruppe zur Seite gestellt. Die Forschungsergebnisse werden anschließend veröffentlicht. Dank der gewonnenen Erkenntnisse soll das Energiemanagement von modernen Gebäuden verbessert und die notwendigen Komponenten für die energieeffiziente Gebäudehülle und die Nutzung erneuerbarer Energien fortentwickelt werden.
Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) ist Bewilligungsbehörde im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Das BBSR entscheidet auf der Grundlage der eingereichten Unterlagen.
Zur Förderrichtlinie: Modellvorhaben im Effizienzhaus Plus Standard

Ausbildung in Verkehr, Trans- port und Logistik
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Nationaler Radverkehrsplan
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Initiative Luftverkehr für Deutschland
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