Das Ministerium stellt sich vor
Wie werden wir uns in Zukunft fortbewegen? Wie ist ein sinnvoller Ausbau unserer Infrastruktur möglich? Wie können wir die Entwicklung unserer Städte und der ländlichen Regionen positiv beeinflussen? Und wie können wir die Qualität von Bauen und Wohnen sowie die Energieeffizienz unserer Gebäude verbessern?
Mit all diesen und vielen weiteren Fragen befasst sich das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), das über den größten Investitionshaushalt des Bundes verfügt. Damit ist eine große Verantwortung verbunden. Denn der sinnvolle und zielgerichtete Einsatz dieses Geldes ist mitentscheidend für die wirtschaftliche Entwicklung, die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen und nicht zuletzt auch für den Umwelt- und Klimaschutz in unserem Land. Mit dauerhaft tragfähigen Antworten auf wichtige Zukunftsfragen wollen wir zu guten Lebensverhältnissen und zum sozialen Zusammenhalt in allen Regionen unseres Landes beitragen. Deshalb unterstützen wir qualitatives Wirtschaftswachstum durch eine gut ausgebaute Infrastruktur auf Straße und Schiene, Luft und Wasserwegen, und deshalb fördern wir neue Technologien und Innovationen, die uns im Klima- und Umweltschutz voranbringen.
An der Spitze des Ministeriums steht der Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Er leitet und verantwortet die Arbeit des Fachressorts und dessen insgesamt 69 nachgeordneten Behörden.
Unterstützt wird der Minister bei seiner Arbeit von drei Parlamentarischen Staatssekretären, die zugleich Mitglieder des Deutschen Bundestages sind, und von zwei beamteten Staatssekretären. Diese fünf ranghöchsten Mitarbeiter helfen dem Minister bei seinen Leitungs- und Regierungsaufgaben.
Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
Gebäude in der Invalidenstrasse in Berlin
(BMVBS)
Molosserhund in Eisenguß an einem Seiteneingang des Ministeriums
(BMVBS)
Gebäude in der Invalidenstrasse in Berlin
(BMVBS)
Eiserne Löwen am Hintereingang des Altbaus
(BMVBS)
Gebäude in der Invalidenstrasse in Berlin
(BMVBS)
Eingangstür des Gebäudes in der Invalidenstrasse.
(BMVBS)
Blick in den Erich-Klausener-Saal
(BMVBS)
Ursprünglich war der Altbau die geologische Landesanstalt und Bergakademie
(BMVBS)
Gebäude am Robert-Schuman-Platz in Bonn
(BMVBS)
Gebäude am Robert-Schuman-Platz in Bonn
(BMVBS)
Gebäude am Robert-Schuman-Platz in Bonn
(BMVBS)
Die Abteilungen und ihre Aufgaben
An seinen beiden Standorten Berlin und Bonn hat das Ministerium insgesamt 1.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In neun Abteilungen wird die Arbeit des BMVBS umgesetzt.
Die Leitungsabteilung untersteht dem Minister unmittelbar und unterstützt ihn bei seinen politischen Aufgaben. Sie widmet sich den Themen der Presse, Öffentlichkeitsarbeit und Neuen Medien sowie der Zusammenarbeit mit anderen Ministerien, dem Deutschen Bundestag, dem Bundesrat und anderen Institutionen.
Die Zentralabteilung nimmt die administrativen Aufgaben im Ministerium selbst und in seinem Geschäftsbereich wahr. Sie hat zentrale Steuerungsaufgaben in den Bereichen Haushalt, Personal, Organisation, Verwaltungsmodernisierung, technische Infrastruktur sowie bei der Betreuung der Liegenschaften.
Zusammen mit den nachgeordneten Behörden trägt das BMVBS Verantwortung für über 26 Milliarden Euro an Haushaltsmitteln und rund 27.000 Beschäftigte. Vertreter des Ministeriums nehmen zudem die Interessen des Bundes als Eigentümer bzw. Miteigentümer bei Unternehmen im Verkehrs-, Bau- und Wohnungsbereich, z.B. bei Flughafen- und Wohnungsbaugesellschaften, wahr.
In der Abteilung Umweltpolitik und Infrastruktur, Grundsatzfragen des Ressorts, Europaangelegenheiten werden grundlegende strategische Politikkonzepte entwickelt und umgesetzt. Es geht schwerpunktmäßig darum, durch eine bedarfsgerechte Verkehrsinfrastruktur und deren nachhaltige Finanzierung passende Rahmenbedingungen für ein leistungsfähiges Verkehrssystem zu schaffen. Gleichzeitig muss die Verkehrs- und Baupolitik umwelt- und klimafreundlich ausgestaltet werden. Ein weiteres wichtiges Thema der Abteilung ist die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger bei Planungsentscheidungen zur Verkehrsinfrastruktur. Außerdem kümmern sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter intensiv um die Förderung von Forschung und Innovation sowie die Koordination und Steuerung der EU-Politik.
Für alle Fragen rund um den Schienen- und Straßenverkehr ist die Abteilung Landverkehr zuständig. Sie vertritt außerdem die Interessen des Bundes als Eigentümerin der Deutschen Bahn AG.
Wichtigste Aufgabe der Abteilung Straßenbau ist der Erhalt, Aus- und Neubau von Bundesfernstraßen. Das Straßennetz im Verantwortungsbereich des Bundes besteht derzeit aus rund 12.000 km Bundesautobahnen und etwa 41.000 km Bundesstraßen.
Für die 7.300 km langen Binnenwasserstraßen und die Seewasserstraßen mit einer Fläche von 23.000 km2 in unserem Land ist die Abteilung Wasserstraßen und Schifffahrt zuständig. Einen Schwerpunkt dieser Abteilung bildet die Mitarbeit in internationalen Institutionen, in denen z.B. Fragen des See- und Schifffahrtsrechts erörtert und entschieden werden.
Auch in der Abteilung Luft- und Raumfahrt ist der Blick über die Grenzen Deutschlands Alltag. Hier geht es sowohl um faire internationale Wettbewerbsregeln als auch darum, den weltweit wachsenden Luftverkehr effizient, sicher und umweltfreundlich zu gestalten.
Die Abteilung Raumordnung, Stadtentwicklung, Wohnen kümmert sich um die Bereiche Stadtentwicklung und Raumordnung, Bau- und Wohnungsrecht sowie Mietrecht. Dabei hat die gemeinwohlorientierte Sicherung des Wohnens auch angesichts der demografischen Entwicklung einen hohen Stellenwert. In dieser Abteilung sind auch die Programme der Städtebauförderung, vor allem zum Stadtumbau sowie zur »Sozialen Stadt« angesiedelt. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Entwicklung der ländlichen Infrastruktur gelegt.
Die Abteilung Bauwesen, Bauwirtschaft und Bundesbauten ist für Grundsatzfragen des Bauwesens, die energetische Modernisierung, das öffentliche Auftragswesen, Baukultur, Bautechnik und Bauwirtschaft zuständig. Darüber hinaus übernimmt sie die baufachliche Verantwortung für zivile Bauten des Bundes im In- und Ausland.

Ausbildung in Verkehr, Trans- port und Logistik
Schlichtungsstelle für den öffentl. Personenverkehr
Nationaler Radverkehrsplan
Elektronischer Wasserstraßen-Informationsservice
Initiative Luftverkehr für Deutschland
Zukunft Haus. Energie sparen. Wert gewinnen.
Nachhaltiges Bauen
Initiative Architektur und Baukultur
Bundesstiftung Baukultur
Forschungs-initiative Zukunft Bau
Nationale Stadtentwicklung
Städtebaulicher Denkmalschutz
Region schafft Zukunft
Bundestransfer-stelle Soziale Stadt
BIWAQ























