Öffentlich-Private-Partnerschaften
Als Europas Transitland Nummer 1 ist Deutschland auf ein leistungsfähiges Fernstraßennetz angewiesen. Da auch zukünftig die Straße der Hauptverkehrsträger sein wird, sind sichere und komfortable Straßen auch in Zukunft unerlässlich. Allerdings sind die finanziellen Ressourcen begrenzt und machen Netzausbau und -erhaltung zu einer Herausforderung. Die Zusammenarbeit von öffentlicher Hand und Privatwirtschaft in sogenannten Öffentlich-Privaten Partnerschaften können bei geeigneten Projekten zu Synergien führen und für eine schnellere Projektabwicklung und überdurchschnittliche Qualität sorgen.
Die ÖPP-Geschäftsmodelle im Bundesfernstraßenbereich
Das A-Modell (Ausbaumodell)
Beim A-Modell plant und baut der Autragnehmer regelmäßig den sechsstreifigen Ausbau einer bestehenden, hochbelasteten Bundesautobahn (z. B. A 1, A 5), zudem erhält und betreibt er den gesamten Streckenabschnitt. Diese Leistungen übernimmt der Auftragnehmer zur Ausübung. Er muss seine Leistungen (anteilig) finanzieren. Als Gegenleistung erhält der Autragnehmer beim A-Modell erhält vom Staat eine verkehrsmengenabhängige Vergütung auf Basis der Lkw-Maut.
ÖPP in Zahlen und Fakten
Die vier A-Modell-Pilotprojekte (1. Staffel, ab 2005)
Die Länder im Auftrag des BMVBS haben im Zeitraum von 2005 – 2009 vier A-Modell-Pilotvorhaben mit einem Bauvolumen von rund 1,1 Milliarden Euro an Private zur Ausübung vergeben. Das Projektvolumen für die jeweils 30-jährige Vertragslaufzeit beträgt insgesamt rund 3,3 Milliarden Euro.
ÖPP in der Bundesfernstraßenverwaltung - Wer macht was?
ÖPP in der Bundesfernstraßenverwaltung – Wer macht was?
In Deutschland werden die Bundesfernstraßen im Rahmen der sog. Bundesauftragsverwaltung realisiert, d. h. jedes Land verwaltet die auf seinem Gebiet verlaufenden Bundesstraßen und Autobahnen im Auftrag des Bundes.

Ausbildung in Verkehr, Trans- port und Logistik
Schlichtungsstelle für den öffentl. Personenverkehr
Nationaler Radverkehrsplan
Elektronischer Wasserstraßen-Informationsservice
Initiative Luftverkehr für Deutschland
Zukunft Haus. Energie sparen. Wert gewinnen.
Nachhaltiges Bauen
Initiative Architektur und Baukultur
Bundesstiftung Baukultur
Forschungs-initiative Zukunft Bau
Nationale Stadtentwicklung
Städtebaulicher Denkmalschutz
Region schafft Zukunft
Bundestransfer-stelle Soziale Stadt
BIWAQ

