Deutscher Bauherrenpreis 2012 in Berlin verliehen
Bomba: Wettstreit um beste Ideen im Neubau entschieden
In Berlin ist heute der wichtigste Deutsche Wohnungsbaupreis verliehen worden. Baustaatssekretär Rainer Bomba überreichte die Preise und Auszeichnungen im Rahmen der 15. Internationalen Fachmesse für Bauen und Gebäudeausrüstung.
Mit den Preisen wurden Bauherren ausgezeichnet, die im Wohnungsbau gestalterische Qualität, Kosten, Energieeffizienz und soziale Verantwortung in idealer Weise miteinander verbunden haben.
Insgesamt konnten zehn Preise sowie weitere 10 Anerkennungen verliehen werden. So wurden Projekte in Frankfurt, Heidelberg, Ludwigshafen und Neuss ausgezeichnet. In Berlin und München wurden jeweils zwei Preise verliehen.
Im Rahmen seiner Laudatio sagte Staatssekretär Rainer Bomba:
"Durch die Kombination innovativer Ideen und modernster Technik entstehen Plusenergiehäuser, die mehr Energie erzeugen, als ihre Bewohner verbrauchen. Diese zusätzliche Energie kann zum Beispiel für den Betrieb von Elektrofahrzeugen benutzt werden: Eine energieautarke Einheit."
Kombiniert mit dem Gedanken von Mehrgenerationenwohnen und altersgerechtem Wohnen sind diese Projekte exzellente Beispiele für das Wohnen der Zukunft. Viele der ausgezeichneten Projekte haben darüber hinaus auch das nähere Wohnumfeld mit gestaltet.
Der Deutsche Bauherrenpreis wird seit 1986 alle zwei Jahre in den Kategorien Modernisierung und Neubau ausgelobt. Das Bundesbauministerium fördert den Wettbewerb im Rahmen der Nationalen Stadtentwicklungspolitik mit 78.000 Euro.
Auslober ist eine Arbeitsgruppe des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, des Bundes Deutscher Architekten (BDA) und des Deutschen Städtetages.
Erstmals sind dieses Jahr auch der Bund Deutscher Landschaftsarchitekten (BDLA) und die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) als Mitauslober dabei.
Laufende Nr.: 026/2012
Ausgabejahr: 2012
Erscheinungstag: 21.02.2012
Ramsauer gibt grünes Licht für Lkw-Maut auf Bundesstraßen
Bund und Toll Collect einigen sich über Einführung ab 1. August 2012
Die Mautpflicht für schwere Lkw wird auf rund 1.000 Kilometer Bundesstraßen ausgedehnt, die autobahnähnlich ausgebaut und an eine Bundesautobahn angebunden sind.
Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und der Mautbetreiber Toll Collect haben sich auf die Einführung der Maut auf vierspurigen Bundesstraßen geeinigt.
Die Mautpflicht für schwere Lkw wird auf rund 1000 Kilometer Bundesstraßen ausgedehnt, die autobahnähnlich ausgebaut und an eine Bundesautobahn angebunden sind. Die technischen Möglichkeiten des satellitengestützten Lkw-Mautsystems werden damit weiter genutzt. Der Mautsatz entspricht dem auf Bundesautobahnen, also im Durchschnitt 17 Cent/km. Es werden jährliche zusätzliche Einnahmen in Höhe von voraussichtlich 100 Millionen Euro erwartet.
Ramsauer:
"Damit haben wir grünes Licht. Ziel ist es, ab dem 1. August 2012 die LKW-Maut auf rund 1000 Kilometern vierstreifigen Bundesstraßen mit autobahnähnlichem Standard zu erheben. Die zusätzlichen Mittel fließen zweckgebunden in den Ausbau und den Erhalt der Straßeninfrastruktur. Wir stärken damit den im vergangenen Jahr neu geschaffenen "Finanzierungskreislauf Straße" und wir haben einen klaren Nutzen in Form erhöhter Investitionen in das Straßennetz."
Die Gespräche mit den Konsorten Deutsche Telekom, Daimler und Cofiroute erwiesen sich insbesondere in Bezug auf Haftungsfragen als schwierig. Wegen der Erfahrungen bei der Einführung der Maut wurde bei den Verhandlungen auf Gründlichkeit vor Schnelligkeit gesetzt.
Mit der Vereinbarung wird das im letzten Jahr vom Deutschen Bundestag beschlossene und vom Bundesrat gebilligte Bundesfernstraßenmautgesetz umgesetzt. Zudem wird einer entsprechenden Empfehlung des Bundesrechnungshofs gefolgt.
Laufende Nr.: 025/2012
Ausgabejahr: 2012
Erscheinungstag: 15.02.2012
Dänischer Verkehrsminister Kristensen zu Gesprächen in Berlin
Ramsauer: Gute Kooperation mit Dänemark fortsetzen
Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer hat seinen dänischen Amtskollegen
Henrik Dam Kristensen zu Gesprächen über aktuelle Fragen der EU-Verkehrspolitik und den Fahrplan für die dänische Ratspräsidentschaft im ersten Halbjahr 2012 empfangen.
Beide Minister besprachen eingehend die geplante Revision der Leitlinien für die Transeuropäischen Verkehrsnetze (TEN-V). Ziel dieser Initiative sind bessere innereuropäische Verbindungen durch gezielte Investitionen in die Infrastruktur, besonders an grenzüberschreitenden Abschnitten sowie stark überlasteten Strecken (sog. Flaschenhälse). Besonders die Auswirkungen des Vorschlags der EU-Kommission, der Investitionen in Höhe von 500 Milliarden Euro allein bis 2020 vorsieht, auf die nationalen Haushalte stand im Mittelpunkt der Diskussion.
Ramsauer:
"Deutschland kann dem jetzigen Entwurf nicht zustimmen. Wir brauchen ein leistungsfähiges europäisches Verkehrsnetz, aber wir brauchen in Zeiten knapper Kassen auch Realismus. Ich werde mich für einen Vorbehalt in der neuen Verordnung einsetzen, der die nationale Haushalts- und Planungshoheit sichert."
Beide Seiten stimmten darin überein, die Nutzung von Lang-Lkw auch auf europäischer Ebene anzuregen. Lang-Lkw bieten nach übereinstimmender Auffassung die Möglichkeit, den Gütertransport auf der Straße effizienter und umweltfreundlicher zu machen, denn zwei
Lang-Lkw können drei konventionelle Lastwagen ersetzen.
Die Minister brachten außerdem ihre weitere starke Unterstützung für das Projekt einer festen Fehmarnbelt-Querung zum Ausdruck. Ein moderner Eisenbahntunnel zwischen Skandinavien und Deutschland wird einerseits allen Umweltbelangen gerecht werden und zugleich die Rahmenbedingungen für den Eisenbahnverkehr deutlich verbessern. Auch der Straßenverkehr wird von der Verbindung profitieren.
Laufende Nr.: 024/2012
Ausgabejahr: 2012
Erscheinungstag: 15.02.2012
Ramsauer: Ortsumgehung Konz - Könen geht in Bau
Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer hat heute zusammen mit dem rheinland-pfälzischen Minister Roger Lewentz den feierlichen Spatenstich zum Neubau der Ortsumgehung Konz - Könen im Zuge der B 51 begangen.
Ramsauer:
"Leistungsfähige Verkehrswege sind die Grundlage für Wachstum und Wohlstand in unserem Land. Dafür müssen wir vor allem bestehende Strecken erhalten und modernisieren. Das bedeutet aber nicht, dass keine neuen Straßen gebaut werden - gerade da, wo die Belastung der Menschen besonders groß ist. Entlang der heutigen Ortsdurchfahrt Konz - Könen sind die Anwohner täglich Lärm und Abgasen und einer erhöhten Unfallgefahr ausgesetzt. Die vier Kilometer lange Ortsumgehung bringt mehr Lebensqualität für die Menschen. Es wird leiser, sauberer und sicherer. Die Ortsumgehung ist zudem ein wichtiger Beitrag zur verkehrlichen Entwicklung der Region. Sie erhöht die Mobilität, schafft damit Arbeitsplätze und sichert Wettbewerbsfähigkeit."
Die B 51 ist eine wichtige überregionale Verbindung zwischen Trier als Oberzentrum und der umliegenden Region. Der Bund investiert rund 20 Millionen Euro in die Strecke. Der Abschluss der Arbeiten ist für 2015 vorgesehen.
Laufende Nr.: 023/2012
Ausgabejahr: 2012
Erscheinungstag: 14.02.2012
Haushaltsausschuss beschließt "Infrastrukturbeschleunigungsprogramm"
Ramsauer: Eine Milliarde zusätzlich für Verkehrswege
Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat die von Bundesverkehrsminister
Peter Ramsauer vorgelegte Projektliste für das "Infrastrukturbeschleunigungsprogramm" beschlossen. Damit steht ab 2012 eine zusätzliche Milliarde Euro für Investitionen in Straße, Schiene und Wasserstraße bereit.
Ramsauer:
"Mit der zusätzlichen Milliarde sichern und verbessern wir die Leistungsfähigkeit unserer Verkehrswege. Wir decken damit einen Teil des gewaltigen Finanzierungsbedarfes. Das verschafft uns eine Atempause, zum Durchatmen reicht es aber noch nicht. Ich werde mich deshalb weiter dafür einsetzen, dass mehr Geld für die notwendigen Investitionen, vor allem für den Erhalt und die Modernisierung unserer Infrastruktur zur Verfügung steht."
Schwerpunkt (600 Mio.) der zusätzlichen Investitionen ist die Straße als Verkehrsträger Nummer 1. Mit 400 Millionen Euro werden im Bau befindliche Bedarfsplanmaßnahmen verstärkt.
127 Millionen Euro sind für Erhaltungsmaßnahmen vorgesehen, 60 Millionen Euro für Neubeginne. 13 Millionen Euro fließen in den Radwegebau an Bundesstraßen.
Auf die Schiene entfällt ein Plus von 100 Millionen Euro. Das Geld soll vor allem für die Modernisierung von Personenbahnhöfen eingesetzt werden. Zu den Maßnahmen gehören Barrierefreiheit, Modernisierung von Bahnsteigen oder Verbesserung des Wetterschutzes.
Ramsauer:
"Wir setzen die Erfolgsgeschichte unseres Konjunkturprogramms Bahnhöfe fort. Viele Bahnhöfe werden sicherer und komfortabler, die Züge besser erreichbar – ein weiterer Schritt für mehr Kundenfreundlichkeit der Bahn."
Die Investitionen in die Wasserstraßen werden um 300 Millionen Euro gestärkt. Das Geld fließt in den Bau der fünften Schleuse in Brunsbüttel am Nord-Ostsee-Kanal.
Ramsauer:
"Der Nord-Ostsee-Kanal ist die meist befahrene künstliche Wasserstraße der Welt und wichtig für die Anbindung der deutschen Häfen. Die notwendigen Ausbaumaßnahmen sind über Jahre immer wieder verschoben worden. Jetzt packen wir das an und machen damit den Kanal leistungsfähiger."
Laufende Nr.: 022/2012
Ausgabejahr: 2012
Erscheinungstag: 09.02.2012
Acht weitere Satelliten für das europäische Navigationssystem bestellt
Ramsauer: Deutsche Raumfahrt stark bei Galileo
Die OHB System AG ist heute von der Europäischen Kommission mit dem Bau weiterer Satelliten für das Galileo-System beauftragt worden. Das mittelständische Unternehmen aus Bremen erhält einen Auftrag über acht der technisch anspruchsvollen Satelliten mit einem Volumen von 250 Millionen Euro und ist damit für 22 Satelliten verantwortlich. Bereits im Januar 2010 hatte OHB einen Auftrag über 14 Satelliten im Gesamtwert von 566 Millionen Euro erhalten. Das System Galileo ist auf 30 Satelliten ausgelegt, die vier ersten Satelliten werden unter Federführung der Astrium GmbH aus München gebaut.
"Ich freue mich sehr über diesen weiteren Auftrag für die deutsche Raumfahrtindustrie, die damit die Basis für das europäische Satellitennavigationssystem Galileo schafft. Wir haben damit gute Voraussetzungen für einen zügigen Systemaufbau",
sagte Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer anlässlich der heute bekannt gegebenen Entscheidung der EU-Kommission.
"Der Auftrag belegt auch die hohe Leistungsfähigkeit des deutschen Mittelstands. Deutschland hat mit diesem Folgeauftrag seine Position als Lieferant für Galileo-Satelliten nachhaltig gestärkt. Das sichert hochwertige Arbeitsplätze",
so der Minister weiter.
Ab 2014/15 wird das Galileo-System erste Navigationsdienste bereitstellen. Galileo soll gegenüber den bereits bestehenden Navigationssystemen mehr Genauigkeit und Verlässlichkeit bieten, wird mit dem amerikanischen GPS aber gleichzeitig vollständig kompatibel sein.
Ramsauer:
"Mit Galileo sichert Europa seine Eigenständigkeit in einer Schlüsseltechnologie für Innovation im Mobilitätssektor und darüber hinaus. Der Markt für Produkte und Dienstleistungen zur Ortung und Navigation wächst schon jetzt kräftig und wird mit Galileo zusätzlichen Schwung erhalten. Gerade unsere kleinen und mittleren Unternehmen ermuntere ich ausdrücklich, das wirtschaftliche Potenzial innovativer Navigationsanwendungen zu nutzen."
Bereits am 21. Oktober 2011 waren die ersten beiden Galileo-Satelliten vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou aus ins All gestartet und haben ihren fehlerfreien Regelbetrieb aufgenommen.
Laufende Nr.: 021/2012
Ausgabejahr: 2012
Erscheinungstag: 02.02.2012
Der Bund investiert in Schleswig-Holstein
Ferlemann: Feierlicher Spatenstich für den Ausbau der A 21 zwischen Stolpe und Nettelsee
Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Enak Ferlemann, hat heute gemeinsam mit dem Verkehrsminister des Landes Schleswig-Holstein, Jost de Jager, den feierlichen Spatenstich für den nächsten Bauabschnitt des Lückenschlusses der A 21 zwischen Kiel und der A 1 bei Bargteheide begangen.
Ferlemann:
"Die A 21 hat eine wichtige Funktion als Hinterlandanbindung des Ostseehafens Kiel. Sie erschließt die Wirtschaftsräume Kiel, Bad Segeberg und Bad Oldesloe und ist Zubringer zur Magistrale A 20, Nordwestumfahrung Hamburg. Diese ist die zukünftig wichtigste Ost-West-Verbindung im Norden Deutschlands."
Begonnen wurde jetzt am 5,8 Kilometer langen Abschnitt zwischen Stolpe und Nettelsee, mit Gesamtkosten in Höhe von 51,4 Millionen Euro.
"Die verbleibenden beiden Ausbaustücke der A 21 bis zur Anschlussstelle Wellseedamm in Kiel, mit einer Gesamtlänge von knapp 12 Kilometern, sind bereits fertig geplant, so dass wir hoffentlich bald die Fertigstellung des gesamten Nordabschnitts der A 21 zwischen Kiel und der A 1 bei Bargteheide feiern können",
ergänzte Ferlemann.
Laufende Nr.: 020/2012
Ausgabejahr: 2012
Erscheinungstag: 02.02.2012
Auslobung Nationaler Preis für integrierte Stadtentwicklung und Baukultur
Scheurle: Kreativität für unsere Städte gefragt
Im Rahmen der Fachtagung "Kommunale Kompetenz Baukultur" lobte der Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Klaus-Dieter Scheurle, den Wettbewerb um den Nationalen Preis für integrierte Stadtentwicklung und Baukultur "Stadt bauen. Stadt leben" aus:
"Wir wollen vorbildliche Projekte und Verfahren auf dem Gebiet von Baukultur und Stadtentwicklung würdigen. Daher lade ich Städte und Gemeinden, Gebietskörperschaften, Wirtschaftsunternehmen, Vereine, bürgerschaftliche Initiativen und Verbände sowie Einzelpersonen ein, sich zu beteiligen."
Auch Teilnehmer anderer Wettbewerbs- oder Auszeichnungsvergaben können sich an dem Verfahren beteiligen. Mit seinem ganzheitlichen Anspruch würdigt der Preis wegweisende Projekte, die den Ansprüchen der Gesellschaft nicht nur gerecht werden, sondern diese auch mitgestalten. Sie sollen zur Nachahmung und zu kreativem Handeln anregen.
2009 hat das Bundesbauministerium erstmals den bundesweiten Wettbewerb um den Nationalen Preis für integrierte Stadtentwicklung und Baukultur ausgelobt. Mit mehr als 430 Einreichungen aus mehr als 220 Kommunen war er auf große Resonanz gestoßen. Das Ergebnis war ein anschaulicher Überblick über den Stand innovativer Stadtentwicklung in Deutschland. Im Jahr fünf der Leipzig Charta lobt das Ministerium den Wettbewerb nun zum zweiten Mal aus und hofft erneut auf rege Beteiligung. Unterstützt wird der Wettbewerb von zahlreichen Partnern aus Kammern und Verbänden, Initiativen, Stiftungen, den Ländern sowie den kommunalen Spitzenverbänden.
Die Auszeichnungen werden in vier Kategorien vergeben:
- Gebäude und Stadtraum
- Region und Landschaft
- Gemeinwohl und Zivilgesellschaft
- Energie und Infrastruktur
Die Wettbewerbsbeiträge sind bis zum 25.05.2012 einzureichen. Die Preisträger werden im Rahmen der Konferenz Städtische Energien am 11. Oktober 2012 in Berlin ausgezeichnet.
Laufende Nr.: 019/2012
Ausgabejahr: 2012
Erscheinungstag: 02.02.2012
Überprüfung des Bauforderungssicherungsgesetzes
Ramsauer: Bau- und Handwerksbetriebe dringend gefragt!
Anlässlich des Neujahrsempfangs der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen in Bonn hat Bundesbauminister Peter Ramsauer vor 400 Gästen auf die derzeit laufende Evaluation des Bauforderungssicherungsgesetzes hingewiesen.
Ramsauer:
"Wir lassen derzeit von der TU Bergakademie Freiberg alle relevanten rechtlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen des Bauforderungssicherungsgesetzes sowie seine Anforderungen an Bauunternehmen, Wirtschaftsprüfung und Kreditwirtschaft untersuchen."
Das Bauforderungssicherungsgesetz soll sicherstellen, dass Gelder, die für bestimmte Leistungen im Zusammenhang mit Bauwerken gezahlt werden, nur an diejenigen gehen, die diese Leistung auch erbracht haben. Im Zentrum der Studie stehen praktische Probleme bei der Anwendung dieses Gesetzes und die Auswirkungen auf die Liquidität der Bauunternehmen.
Ramsauer:
"Wir brauchen Sie! Nur mit Ihrer Unterstützung können wir verwertbare Ergebnisse ermitteln, auf deren Basis wir eine Lösung entwickeln können. Deshalb sind wir dringend auf die Teilnahme einer großen Zahl von Bau- und Handwerksbetrieben angewiesen. Lassen Sie sich jetzt für die Befragung registrieren und bringen Sie Ihre Erfahrungen mit dem Bauforderungssicherungsgesetz ein."
Für die Evaluation wird eine internetgestützte Befragung durchgeführt. Anmeldung für Bau- und Handwerksbetriebe bis zum 19. Februar 2012.
Laufende Nr.: 018/2012
Ausgabejahr: 2012
Erscheinungstag: 01.02.2012
Start Energetische Sanierung in Stadtquartieren
BMVBS und KfW starten "Energetische Stadtsanierung - Energieeffiziente Quartiersversorgung"
Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und die KfW setzen mit dem neuen KfW-Förderprogramm „Energetische Stadtsanierung - Energieeffiziente Quartiersversorgung“ weiter Impulse für mehr Energieeffizienz im kommunalen Bereich.
Ab 1. Februar 2012 werden Investitionen in die quartiersbezogene Wärmeversorgung sowie in die energieeffiziente Wasserver- und Abwasserentsorgung mit zinsgünstigen Darlehen gefördert.
Bundesbauminister Peter Ramsauer:
"Mit dem neuen KfW-Förderprogramm „Energetische Stadtsanierung“ stellen wir den Sanierungsprozess auf eine viel breitere städtebauliche Basis: vom Einzelgebäude zum Quartier. Denn neben der energetischen Gebäudesanierung sind Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz in unseren rund 12.000 Kommunen dringend erforderlich. Dies ist ein wichtiger Schritt zur Umsetzung der Ziele, die sich die Bundesregierung mit dem Energiekonzept gesteckt hat."
Axel Nawrath, Vorstandsmitglied der KfW Bankengruppe:
"Um die Ziele des Klimaschutzes und der Energiewende zu erreichen, sind umfangreiche Verbesserungen der kommunalen Energieeffizienz durch Ansätze erforderlich, die die Stadtquartiere als Ganzes im Auge haben. Dabei kommt dem Ausbau von Wärmenetzen und der Errichtung von effizienten KWK-Anlagen als energiesparende, umweltschonende und dezentrale Energiesysteme eine wesentliche Bedeutung zu."
Das Programm ist der zweite Baustein der Programmfamilie "Energetische Stadtsanierung". Die Darlehen werden aus dem Sondervermögen "Energie- und Klimafonds" der Bundesregierung für die Dauer von maximal 10 Jahren im Zins verbilligt. Die Laufzeiten liegen wahlweise bei 10, 20 oder 30 Jahren. Im November 2011 war bereits die Zuschussförderung zur Erstellung von integrierten Quartierskonzepten und der Beschäftigung von Sanierungsmanagern gestartet.
Bislang werden, in Abstimmung mit den Ländern, 84 Pilotprojekte zur Erstellung integrierter Quartierskonzepte gefördert. Im Rahmen eines Monitorings werden diese Pilotprojekte aus allen Bundesländern zukünftig intensiv begleitet.
Laufende Nr.: 017/2012
Ausgabejahr: 2012
Erscheinungstag: 31.01.2012