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Verkehr und Mobilität

Elektromobilität

Einmal aufladen bitte! Elektroautos tanken an der Stromtankstelle. Rund 1.500 solcher Fahrzeuge sind bereits in Deutschland unterwegs. Und das ist erst der Anfang. Bis 2020 sollen mindestens eine Million Elektroautos auf Deutschlands Straßen fahren. Denn sie sind leise und stoßen kein klimaschädliches Kohlenstoffdioxid (CO2) aus. Außerdem: Die fossilen Brennstoffe unsere Erde sind endlich. Auch deshalb müssen wir Alternativen finden für Antriebsmittel wie Benzin oder Diesel, die aus fossilen Rohstoffen gewonnen werden.

Elektroauto beim Aufladen [Quelle istockphoto.com]

Mobilität aus der Steckdose

Mit knapp zwei Milliarden Euro fördert die Bundesregierung gemeinsam mit der Industrie die Forschung, wie wir in Zukunft trotz knapper fossiler Brennstoffe mobil bleiben können. Dazu haben sie im Mai gemeinsam die "Nationale Plattform Elektromobilität" gegründet. Sie beschäftigt sich mit Themen wie Ausbildungs- und Arbeitsplätzen in der Elektromobilität oder einer geeigneten Infrastruktur von Stromtankstellen.

In acht Städten und Regionen laufen Modellversuche des Bundesverkehrsministeriums: So können Berliner an großen Bahnhöfen bereits Autos mit Elektroantrieb mieten und Probe fahren. In Stuttgart sind Hybridbusse unterwegs, die neben einem Diesel- auch einen Elektromotor haben. Deutschlandweit werden über 200 Projekte mit 130 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II unterstützt. Dabei arbeiten Politik, Industrie, Wissenschaft und Kommunen Hand in Hand.

Immer unterwegs – aber bitte nachhaltig!

Genauso wichtig wie die Forschung an batterieelektrischen Autos ist die Entwicklung von Brennstoffzellen-Fahrzeugen, die mit Wasserstoff angetrieben werden. Im "Nationalen Innovationsprogramm", für das bis zum Jahr 2016 rund 1,4 Milliarden Euro öffentliche und private Mittel bereitstehen, forschen Wissenschaft und Industrie intensiv an Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Projekten. Schon jetzt ist im Hamburger Hafen ein Gabelstapler mit Brennstoffzellenantrieb unterwegs. Die Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie GmbH steuert das Gesamtprogramm. Sie sorgt dafür, dass die deutsche Spitzenreiterposition in Europa bei alternativer Mobilität ausgebaut und Deutschland zum Leitmarkt für Elektromobilität wird. Die Forschungsgelder sind somit nicht nur Investitionen in eine saubere Umwelt sondern auch in zukunftsfähige Arbeitsplätze. 

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