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Verkehr und Mobilität

Informationen zu Alkolocks

Alkolock im Einsatz Alkolock im Einsatz (Quelle: ZDF)

Die Verbesserung der Verkehrssicherheit in Deutschland und auch in Europa ist ein zentrales Ziel unserer Verkehrspolitik. Alle Maßnahmen, die geeignet erscheinen, hierzu einen Beitrag zu leisten, sind grundsätzlich zu begrüßen und werden wohlwollend geprüft.

Wir stehen dem freiwilligen Einsatz von Alkolocks aufgeschlossen gegenüber. Wir begrüßen die freiwillige Ausrüstung von Fahrzeugen, insbesondere auch von Fahrzeugflotten in Unternehmen. Der Einsatz von Alkolocks kann auch im Zusammenhang mit der Rehabilitation von alkoholauffälligen Kraftfahrern sinnvoll sein.

Eine generelle oder gar verpflichtende Ausrüstung aller Kraftfahrzeuge, auch die Ausrüstung von Fahrzeugen für bestimmte Personengruppen (z.B. Berufskraftfahrer), sehen wir dagegen kritisch. Und zwar aus folgenden Gründen: jeder Halter eines Kraftfahrzeugs müsste ein solches Gerät einbauen, auch wenn er gar kein Alkoholproblem hat. Das hat neben dem moralischen Aspekt auch erhebliche finanzielle Auswirkungen. Neben den Kosten für den Erwerb eines solchen Gerätes kommen z.B. die Kosten für die Eichung, die jeder (auch unbescholtene) Kraftfahrer zu zahlen hätte. Der Einbau in die Elektronik des Fahrzeugs birgt zudem Risiken für die bestehenden elektronischen Systeme.

Das Thema "Alkolocks" wird derzeit auch in verschiedenen Gremien der Europäischen Union beraten. Ein europaweit einheitliches Vorgehen erscheint zunächst sinnvoll, zu bedenken ist aber, dass - bedingt durch unterschiedliche Alkoholgrenzen in den einzelnen EU-Mitgliedstaaten - der Einsatz von Alkolocks den nationalstaatlichen Regelungen gerecht werden muss.


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