3. Jugendforum Stadtentwicklung in Berlin
Bomba: Jugendliche in Stadtentwicklung einbeziehen
- Erscheinungsdatum
- 23.04.2012
- Laufende Nr.
- 069/2012
Heute fand das dritte "Jugendforum Stadtentwicklung" im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung statt. Engagierte Jugendliche aus bundesweit 12 Städten und Gemeinden diskutierten mit dem Staatssekretär im Bundesbauministerium, Rainer Bomba und weiteren Experten. Es ging darum, wie die Ideen und das Engagement von Jugendlichen in den Städten sowohl bei einem größeren Kreis von Jugendlichen als auch bei Erwachsenen besser verbreitet werden können.
Bomba:
"Einige Jugendliche sind seit dem ersten Jugendforum aktiv dabei. Die neuen Gesichter aus den aktuellen Modellvorhaben 'Jugend belebt Leerstand' und dem Kristallpalast Magdeburg e. V. begrüße ich herzlich und freue mich auf die Zusammenarbeit mit Euch."
Ziel des Jugendforums ist es, das Ministerium zu Stadtentwicklungsthemen zu beraten und engagierten Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, zu diskutieren, wie man Pläne und Projekte für jugendgerechte Städte voranbringen kann.
Bomba:
"Wir streuen die Ergebnisse von 'Jugendliche im Stadtquartier' breit und werden den Erfahrungsaustausch mit und zwischen den Städten weiter stärken. Dazu sind Regionalkonferenzen in Zusammenarbeit mit den Länderkollegen in Vorbereitung. Wir wollen hier das Jugendforum und die Jugendlichen aus den Projekten mit einbeziehen."
Das Bundesministerium fördert seit 2009 "Jugendliche im Stadtquartier" mit Mitteln aus dem Experimentellen Wohnungs- und Städtebau (ExWoSt) mit insgesamt vier Millionen Euro. Die Bandbreite der Projekte und Themen ist groß: Jugendliche diskutierten über die langfristige strategische Entwicklung ihrer Stadt, und sie waren sogar am Entwurf von Flächennutzungsplänen beteiligt. Die Jugendlichen wirkten aktiv an der Überplanung von Konversionsflächen mit. Sie gestalteten Freiräume und Treffpunkte im öffentlichen Raum, auch mit mobilen Bauten. Sie entwickelten Ideen für die temporäre Nutzung von Brachflächen – zum Skaten und BMX-Fahren – und Ideen für Gebäude, wie den Umbau eines leer stehenden Hotels als Kino. Mit dem Aktionsfonds "Jugend bewegt Stadt" wurden Mikroprojekte von Jugendlichen zum Thema Sport und Bewegung im öffentlichen Raum unterstützt. Die Projektreihe wird mit dem aktuellen Thema "Jugend belebt Leerstand" bis Ende 2012 fortgeführt.

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