Ramsauer und Bures vereinbaren Zusammenarbeit bei den Planungen des Brennerzulaufs
Minister Ramsauer und seine österreichische Ministerkollegin Bures vereinbaren Zusammenarbeit bei Planung des Brennerzulaufs
(Quelle: BMVBS)
- Erscheinungsdatum
- 15.06.2012
- Laufende Nr.
- 118/2012
Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer und seine österreichische Amtskollegin Doris Bures haben heute in Rosenheim eine Ressortvereinbarung zur gemeinsamen Ausbauplanung der Zulaufstrecken zum künftigen Brennerbasistunnel unterzeichnet. Damit wird ein grenzüberschreitend abgestimmtes Vorgehen sichergestellt.
Ramsauer:
"Die Infrastrukturunternehmen in Deutschland und Österreich können nun mit den abgestimmten Planungen für den Ausbau beginnen. Der Brennerzulauf ist wirtschaftlich wichtig für Deutschland, Österreich und Italien. Europa wächst damit weiter zusammen."
Zusammenarbeit bei den Planungen des Brennerzulaufs vereinbart
Zusammenarbeit bei den Planungen des Brennerzulaufs vereinbart
Minister Ramsauer und seine österreichische Ministerkollegin Bures vereinbaren Zusammenarbeit bei Planung des Brennerzulaufs
(BMVBS)
Blasmusik am Eingang des Landratsamtes in Rosenheim
(BMVBS)
Blasmusik am Eingang des Landratsamtes in Rosenheim
(BMVBS)
Blasmusik am Eingang des Landratsamtes in Rosenheim
(BMVBS)
Minister Ramsauer bei seiner Rede im Landratsamt Rosenheim
(BMVBS)
Minister Ramsauer bei seiner Rede im Landratsamt Rosenheim
(BMVBS)
Ministerin Bures bei ihrer Rede
(BMVBS)
Unterzeichnung der Ressortvereinbarung zur gemeinsamen Ausbauplanung der Zulaufstrecken zum künftigen Brennerbasistunnel
(BMVBS)
Unterzeichnung der Ressortvereinbarung zur gemeinsamen Ausbauplanung der Zulaufstrecken zum künftigen Brennerbasistunnel
(BMVBS)
Die Ressortvereinbarung markiert auch den Beginn einer breiten Beteiligung der Bevölkerung an den Planungen des Projektes.
Ramsauer:
"Wir werden jetzt zügig einen Fahrplan für einen transparenten öffentlichen Planungsdialog entwickeln. Es ist wichtig, alle Beteiligten an einen Tisch zu holen und sie frühzeitig zu beteiligen. Nur gemeinsam mit den Menschen in der Region können wir dieses Großprojekt umsetzen. Wir müssen die Betroffenen zu Beteiligten machen."
Angesichts des seit Jahren zunehmenden Verkehrs über die Alpen soll vor allem mehr Güterverkehr auf die Schiene verlagert werden. Die Verkehrsminister von Italien, Österreich und Deutschland haben sich deshalb bereits 1994 auf den Ausbau der über 400 Kilometer langen Eisenbahnstrecke München–Brenner–Verona verständigt. Die "Brennerachse" ist zudem vorrangiges Infrastrukturprojekt der EU. 2009 wurde eine gemeinsame Absichtserklärung unterzeichnet, das TEN-Vorhaben Nr. 1 Berlin-Verona-Bologna-Palermo umzusetzen. Zentrales Teilstück ist der 55 Kilometer lange Brennerbasistunnel, den Österreich und Italien planen und bauen. Die nördlichen Zulaufstrecken zum Tunnel müssen sowohl auf österreichischer als auch auf deutscher Seite ausgebaut werden, um den prognostizierten Verkehr ohne Engpässe aufnehmen zu können. Auf deutscher Seite soll dafür die Strecke zwischen München, Rosenheim und Kiefersfelden viergleisig ausgebaut werden. Die DB Netz AG hat die Kapazitäten der Strecke bereits durch verschiedene Maßnahmen schrittweise gesteigert. Jüngstes Beispiel ist der Ausbau des Bahnhofs Ostermünchen zum Überholbahnhof. Weitere Planungen müssen von der DB Netz AG eng mit der österreichischen ÖBB-Infrastruktur AG abgestimmt werden.

Ausbildung in Verkehr, Trans- port und Logistik
Schlichtungsstelle für den öffentl. Personenverkehr
Nationaler Radverkehrsplan
Elektronischer Wasserstraßen-Informationsservice
Initiative Luftverkehr für Deutschland
Zukunft Haus. Energie sparen. Wert gewinnen.
Nachhaltiges Bauen
Initiative Architektur und Baukultur
Bundesstiftung Baukultur
Forschungs-initiative Zukunft Bau
Nationale Stadtentwicklung
Städtebaulicher Denkmalschutz
Region schafft Zukunft
Bundestransfer-stelle Soziale Stadt
BIWAQ
Twitter
Facebook
VZ Netzwerke
myspace
Google
Mister Wong
delicious