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Integration der Binnenschifffahrt in die Logistikketten bietet ökonomische und ökologische Vorteile

Ramsauer: Wir wollen die Binnenschifffahrt noch stärker in die Transport- und Logistikkonzepte integrieren.

Erscheinungsdatum
19.06.2012
Laufende Nr.
124/2012

"Wir wollen die Binnenschifffahrt noch stärker in die Transport- und Logistikkonzepte integrieren. Deshalb bietet mein Haus den Binnenschifffahrts-Unternehmen zahlreiche Förderinstrumente",

sagt Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer anlässlich der Mitgliederversammlung des Bundesverbandes der Deutschen Binnenschifffahrt.

"Zwei Beispiele von vielen sind das Motorenförderprogramm und die Ausbildungsförderung. Durch die finanzielle Förderung des Einbaus von besonders emissionsarmen Dieselmotoren, Partikelminderungsanlagen und Katalysatoren wird die Binnenschifffahrt aus ökonomischer und ökologischer Sicht noch interessanter."

Ramsauer forderte, die Ausbildungsanstrengungen zu erhöhen und den Austausch zwischen Schülern, Lehrern und Unternehmen zu fördern:

"Die Berufsbilder aus dem Transport- und Logistikbereich müssen bekannt gemacht und das Image verbessert werden. Dies soll nicht nur im Rahmen der deutschlandweiten Nachwuchsinitiative für die Transport- und Logistikbranche "Hallo, Zukunft" erfolgen, für die ich gerne die Schirmherrschaft übernommen habe, sondern auch durch die Unterstützung meines Hauses für die Ausbildungsförderung und das Schulschiff 'Rhein'."

Das Bundesverkehrsministerium setzt auf weitere Stärkung des Gütertransports auf dem Wasser. Mit dem Ziel der Stärkung des Systems Binnenschifffahrt wurde auch das Forum Binnenschifffahrt und Logistik wieder belebt. Die Möglichkeiten der Binnenschifffahrt müssen ausgeschöpft werden, um - angesichts des prognostizierten Wachstums des Güterverkehrs - Engpässe zu vermeiden.

"Auch auf europäischer Ebene möchten wir die Binnenschifffahrt weiter stärken", 

sagte der Minister. Das von der EU-KOM im Januar 2006 initiierte Aktionsprogramm "NAIADES" (Navigation and Inland Waterway Action and Development in Europe) soll unter Mitwirkung Deutschlands weiter fortgeführt werden. Auch hier wird die Entwicklung der Beschäftigten, eine Modernisierung der Flotte und die Imageverbesserung eine wesentliche Rolle spielen.

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