Einweihung des ersten deutschen Tiefwasserhafens in Wilhelmshaven
Ferlemann: Als moderner Industriestandort und Im- und Export-Nation bekommt Deutschland endlich den dringend benötigten Tiefwasserhafen
PSts Ferlemann bei der Eröffnung des JadeWeserPort
(Quelle: BMVBS)
- Erscheinungsdatum
- 21.09.2012
- Laufende Nr.
- 201/2012
Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesverkehrsminister, Enak Ferlemann, beging heute gemeinsam mit dem Niedersächsischen Ministerpräsidenten David McAllister und dem Bremer Bürgermeister Jens Böhrnsen die feierliche Inbetriebnahme des JadeWeserPorts (JWP). Ferlemann:
"Als moderner Industriestandort und Im- und Export-Nation bekommt Deutschland endlich den dringend benötigten Tiefwasserhafen. Tideunabhängig kann er auch von den Containerschiffen der neuesten Generation jederzeit angelaufen werden. Ich bin überzeugt, dass sich der JWP im Gesamtgefüge der deutschen und europäischen Seehäfen hervorragend am Markt positionieren wird."
Das Bundesverkehrsministerium hatte die Errichtung des neuen Terminals für den Kombinierten Verkehr mit rund 22 Millionen Euro gefördert. Ferlemann:
"Die Förderung des Kombinierten Verkehrs ist ein wichtiges verkehrspolitisches Ziel der Bundesregierung. Daher haben wir es in unserem Aktionsplan Güterverkehr und Logistik verankert. Jeder Verkehrsträger – egal ob Straße, Schiene, Luft oder Wasserstraße – soll seine spezifischen Stärken noch besser und vernetzter unter Beweis stellen können."
Nach dem Vollausbau werden an der 1.725 Meter langen Kaimauer des EUROGATE Container-Terminals Wilhelmshaven insgesamt sechzehn Containerbrücken stehen. Damit können dann zeitgleich vier Großcontainerschiffe rund um die Uhr abgefertigt werden. Die Stahlkräne sind jeweils rund 1.800 Tonnen schwer und haben einen Ausleger von 69 Metern Länge. Damit können diese Containerbrücken Schiffe mit einer Breite von 25 Containerreihen an Deck abfertigen.
Die Eröffnungsfeierlichkeiten nutzte Ferlemann auch zu einem Dank an das Havariekommando, die zuständigen Behörden und den JadeWeserPort für die hoch professionelle Arbeit bei der Bergung der vor zwei Monaten havarierten Frachters 'MSC Flaminia':
"Mit Ihrem Einsatz haben Sie die Meeresumwelt vor einer schweren Schädigung bewahrt. Deutschland ist als Flaggenstaat bei der Bewältigung der Havarie auf hoher See seiner Verantwortung in höchstem Maße gerecht geworden."

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