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Stadtumbau Ost
Die Programmüberschrift "Stadtumbau Ost - für lebenswerte Städte und attraktives Wohnen" fasst zusammen, worum es beim Stadtumbau Ost geht: Die Lebens-, Wohn- und Arbeitsqualität in ostdeutschen Städten und Gemeinden soll nachhaltig gesichert und erhöht werden. So soll die Anziehungskraft der Städte und Gemeinden in den neuen Bundesländern gestärkt werden. Ansatzpunkte sind die Stärkung der Innenstädte, die Reduzierung von leer stehendem Wohnraum und damit die Stabilisierung der Wohnungswirtschaft sowie die Aufwertung der von Schrumpfungsprozessen betroffenen Städte.
Das Programm Stadtumbau Ost ist Bestandteil der Bund-Länder-Programme zur Städtebauförderung. In den Jahren 2002 bis 2009 werden insgesamt 2,5 Milliarden Euro für den Stadtumbau zur Verfügung gestellt, davon alleine 1 Milliarde Euro aus dem Haushalt der Bundesregierung.
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Wohnungsleerstand und die Folgen
Im Jahr 2000 standen in Ostdeutschland etwa eine Millionen Wohnungen leer - das waren ungefähr 13 Prozent des gesamten Bestandes an Mietwohnungen. Den kommunalen und genossenschaftlichen Wohnungsunternehmen entstanden durch die hohen Leerstandsquoten verstärkt finanzielle Probleme. Der hohe Wohnungsleerstand hatte nicht nur Auswirkungen auf den Wohnungsmarkt. Ganze Stadteile verloren ihre Funktion als Wohn- und Wirtschaftsstandort.

Das Programm Stadtumbau Ost
Mit dem Programm "Stadtumbau Ost" reagierten Bund und Länder auf den Wohnungsleerstand in den neuen Bundesländern und die dadurch hervorgerufenen Funktionesverluste der Städte. Das Programm stützt sich auf mehrere Säulen, die sich gegenseitig ergänzen: die Erarbeitung integrierter städtebaulicher Entwicklungskonzepte, Maßnahmen zum Rückbau leer stehender Wohngebäude sowie Maßnahmen zur Aufwertung von Stadtquartieren. Dieser Bereich bietet Ihnen nähere Informationen zu diesen Konzepten sowie zur konkreten Ausgestaltung des Programms.
Vernetzung und Wissenstransfer
Um die Wirkung des Programms zu überprüfen und um es gegebenenfalls effizient weiter zu entwickeln, wird der Stadtumbau Ost durch verschiedene Forschungsprojekte begleitet. Gleichzeitig unterstützen Workshops, Konferenzen und Fachveranstaltungen die Vernetzung der Programmakteure und dienen der Weitergabe des erworbenen Fachwissens. So ist sichergestellt, dass alle beteiligten Kommunen von den Erfahrungen und Erfolgen der anderen Programmteilnehmer profitieren können.
Fortschritte und Wirkungen
Seit Beginn des Programms hat der Stadtumbau in den neuen Ländern an Dynamik gewonnen. Erste Ergebnisse einer Befragung der Kommunen im Programm Stadtumbau Ost zeigen: Nach Einschätzung der Kommunen sind positive Wirkungen des Stadtumbaus deutlich spürbar.
Stadtumbau Ost - Evaluierung
Das Programm Stadtumbau Ost ist seit seiner Einführung im Jahr 2002 eines der wichtigsten Instrumente der Stadtentwicklungspolitik in den neuen Ländern. Dabei stehen die Innenentwicklung, der bedarfsorientierte Umbau und die Aufwertung der Stadtquartiere im Mittelpunkt einer nachhaltigen Strategie. Nach fünf Jahren Laufzeit des Programms wurde im Frühjahr 2007 in einer Gemeinschaftsinitiative von Bund und Ländern die Evaluierung des Programms eingeleitet. Jetzt liegen die Ergebnisse vor.


